Freitag, 10. April 2015

Feedback von Barbara zum Level 1 On Line Kurs



Der Level 1 - On Line Kurs bat meinem Pferd Dragon und mir einen guten Einblick in die Parelli-Welt. Endlich haben wir uns ein eigenes Bild von der Arbeits- und Umgangsweise von Parelli machen können. Die gelernten sieben Spiele kann man gut in jedes Training mit einbauen und sie kommen gut als Abwechslung und Auflockerung bei meinem Pferd an. :-)

Das Kurswochenende war sehr interessant und wir konnten uns viel mitnehmen.

Liebe Grüße
Barbara



Fotos vom Level 1 On Line Kurs am Pferdehof Ollmann 
mit Barbara und Sabine







Dienstag, 7. April 2015

Feedback von Gertraud Wagner zur Offenstall-Führung

Gertraud hat an einer Offenstall-Führung in meinem selbstgebauten Offenstall nach Paddock Paradise in Altenberg bei Linz teilgenommen und hat mir anschließend folgendes Feedback geschrieben:

Was hat mir die Führung gebracht...
*Wissen über natürliches Bewegungsverhalten
*Wissen über artgerechte Fütterung
*Auswirkungen von schlechter Pferdehaltung z. B. Husten, Hufrehe, Kolik,    Verhaltensstörungen, Magenprobleme, Verspannungen usw.
   --> und das Pferde Stress ausgesetzt sind, wenn die Haltung nicht passt.
*Wie kann ein Paddock Trail aufgebaut sein und welche Arbeit steckt dahinter

Mir hat es sehr gut gefallen und sehe die Ställe jetzt mit anderen Augen.
Und ich weiß jetzt, wie eine artgerechte Haltung sein soll.

Liebe Grüße, Gerti

  
 Fotos von Gerti mit Fury beim Level 1 On Line Kurs

Vielen Dank für das Feedback, Gerti! :)

Montag, 16. März 2015

Feedback von Higgins :)


Hallo, ich bin Higgins und ich kann Euch sagen ich habe gerade einen spannenden „Urlaub“ bei Sieglinde verbracht.

 Higgins

Die Unterkunft war vom Feinsten, endlich mal musste ich nicht auf einem Fleck stehen um zu fressen sondern konnte mir auf verschiedenen Futterstellen mein Futter suchen. Das hat mir richtig gut getan. Paddock Paradiese sagen die Pferdemenschen dazu!
Naja und zwischendurch ist die liebe Sigi gekommen und meinte ich muss mit ihr spielen!
Okay die Spiele die kenne ich von zuhause- nur bei meinem Frauchen da konnte ich einfach immer irgendwie mein Ding machen oder einfach gehen- naja darum musste ich wahrscheinlich auch zu Sigi „wink“-Emoticon. Eins kann ich Euch sagen, die Sigi ist ganz schön schlau und hat jedes mal wenn ich einen anderen Blödsinn probieren wollte anders reagiert als mein Frauchen. Sie war irgendwie überall- ich konnte sie einfach nicht abschütteln! Und hartnäckig war sie auch- bevor ich nicht meine Huf selber aufgehoben habe oder meinen Kopf unten gelassen habe hat sie nicht aufgehört!
Auf jeden Fall geht’s mir jetzt voll gut, meine Verspannungen in der Halswirbelsäule sind wie weg geblasen seit ich gelernt habe mich gut zu bewegen und da macht die Arbeit gleich vieeel mehr Spass!
Frauchen war übrigens voll überrascht wie wendig und kooperativ ich sein kann, wenn ich will „smile“-Emoticon!

Susanne

Montag, 2. Februar 2015

Vinur sucht ein neues zu Hause!

Vinur ist ein 15 jähriger Isländerwallach, Farbe Fuchs,  mit einem Stockmaß von 140cm, sehr schöne Gänge. Er ist sehr zutraulich und ein ganz lieber Kerl.


Er ist nichts für Anfänger und ich möchte ihn wirklich nur hergeben wenn er in super Hände kommt. Man kann Ihn ohne Probleme reiten nur hat er halt so seine Eigenheiten. Ich habe schon ein paar Kurse mit ihm gemacht darunter war auch ein Horsemanship Wochenende, er hat alles super eifrig mitgemacht, bei den letzten Reitkursen hat dann leider das verladen schon länger gedauert als der Kurs selber . Und mittlerweile habe ich zwei kleine Kinder und gehe wieder arbeiten daher habe ich leider nicht mehr soviel Zeit für meine Pferde und er bräuchte am meisten Zeit :-(


Er ist in NÖ/Bezirk Melk zu Hause.

Bei Interesse und für nähere Informationen bitte kontaktiere…
Marlene Schütz | marlene83_at@yahoo.de

Feedback von Eva Mader



Ich sollte vielleicht vorweg nehmen, dass ich seit ich denken kann den Drang habe (von meiner Mutter vererbt) allem und jedem zu helfen, vor allem Tieren und mir das Leben (damit) oft schwerer mache als notwendig. 2002 entschloss sich meine Mutter sich ihren Traum vom eigenen Pferd endlich zu erfüllen und kaufte sich eine Huzulen Stute, wegen der wir auch zu Natural Horsemanship kamen, da es unmöglich war sie auch nur zu führen, damit sie aber natürlich nicht alleine ist, kam ein Shetlandpony dazu, das von seinen Besitzern nicht mehr gewollt wurde und sich gerade im Bereich der Hinterhand nicht angreifen lassen wollte, allerdings wandelte er sich bald mit viel Geduld und Pferdemassage zu einem richtig taffen Schmusebären. 

Als ich nun also wieder auf der Pferdesuche war und ich hatte mir ganz stark vorgenommen, dass es ein angerittener Wallach werden sollte, fand ich eine  4-jährige Araberstute, die bis zu diesem Zeitpunkt nur das Leben in der Herde und spärlichen Kontakt zu Menschen gewohnt war und die in ihrem Leben noch nie ein Halfter getragen hatte und leider auch noch nie einen Hufschmied gesehen hatte, also fast genau das, was ich wollte, aber was soll ich sagen, ich folge öfter meinen Herzen als meiner Vernunft.

Ich wusste, alleine würde ich sie nicht in einen Anhänger bekommen und ich hatte auch kein Interesse daran sie hinein zu zwingen und dann ein verstörtes Pferd mit Hänger-Trauma zu Hause zu haben, also fragte ich einen lieben Bekannten der einige Parelli-Kurse gemacht hatte, und bei dem ich wusste, dass er schon so manches schwierigere Pferd verladen hatte und er riet mir mich mit Sieglinde in Verbindung zu setzen,…gesagt getan. 

Indis beim Hängertraining
Beim Training von Indis war ich natürlich immer dabei, was etwas beschwerlich war, da sie 2 Stunden von mir entfernt stand. Sie wurde ans Halfter und daran gewöhnt, dass der Mensch auch manchmal was von ihr möchte, also die 7 Spiele. Sieglinde bewies eine Engelsgeduld und erklärte auch immer sehr gut was sie macht und warum mein Pferd wie reagiert, ich hab in dieser Zeit schon sehr viel, nicht nur über Indis sondern auch für meine beiden Dicken daheim gelernt. 

Und dann war es endlich soweit und wir konnten sie nach Hause bringen. Inzwischen sind ihre Hufe wieder fast in perfektem Zustand und sie hat schon gut an Muskeln und Masse zugelegt und wir trainieren fleißig, wobei sie ihre Nervosität und Angst schon gegen eine Menge Neugier und Sicherheit und manchmal auch Frechheit getauscht hat.


Auf jeden Fall freuen wir uns schon sehr auf den Kurs im Frühling und ich kann es jedem nur empfehlen, egal, ob man sein Pferd schon lange hat oder ein Neues, das Training mit Sieglinde ist nicht nur sehr lehrreich und spannend, sondern macht auch richtig Spaß, vor allem wenn man die Reaktion der Pferde sieht!


Dienstag, 13. Januar 2015

Feedback von Erika Wartha

Hallo liebe Sieglinde,

ich wollte mich noch einmal für den super tollen Level 1 Kurs bedanken :)

Meine Chocsi und ich haben total viel gelernt, und vor allem im Gelände wo wir immer die totale Panik vor den Kühen hatten,
hast Du und super Ideen mitgegeben, um das Problem zu bewältigen. Inzwischen kommen wir bei unserer Hausrunde
mindestens 3 Mal an den Kühen vorbei, und vor kurzem als ca. 20 Kühe mit Glocken auf uns zu galloppiert sind,
konnten wir (zwar mit ein bisschen Aufregung aber doch :) ...) ganz gut vorbeigehen.

Selbst auf der Wiese, wo Chocsi immer lieber frisst, ist sie super aufmerksam geworden,
wir freuen uns schon total auf den nächsten Kurs. Danke

Lg Erika :)


Mittwoch, 7. Januar 2015

Pferde ganzheitlich betrachten ...


"Basis für jede gute Pferdearbeit ist die richtige Gymnastizierung des Pferdes"
Ich biete ein ganzheitliches Trainingsprogramm für Pferde und Ihre Menschen.
Meine Arbeitsweise: Pferde ganzheitlich betrachten, Probleme mit Experten analysieren, fundamental lösen und individuelle Trainingsprogramme entwickeln. Von den Anfängen in der Bodenarbeit bis zur Übertragung dieser Lektionen auf alle Niveaus und Disziplinen des Pferdepsorts biete ich ein einmaliges und ganzheitliches Ausbildungskonzept.

Die Entwicklungsgeschichte von Elisabeth und "Beryl"...



... Elisabeth holte mich 2007 zu Hilfe weil ihr Pferd gelangweilt, steif und schlecht bemuskelt war. Schnell war klar, das Pferd ist nicht nur mental und emotional nicht fit sondern auch körperlich stark beeinträchtigt. Durch das Training wurde er aufgeweckter, neugieriger und wollte gerne mitarbeiten. Nur körperlich waren die Fortschritte nicht so wie sie hätten sein sollen. Ich habe Elisabeth nahegelegt, das Pferd durchchecken zu lassen. Der Tierarzt diagnostizierte Borelliose und behandelte sie erfolgreich. Durch mein Netzwerk an Pferdetherapeuten, Sattlern und Hufschmieden ging es stetig bergauf.

Elisabeth lernte in Kursen und Privatstunden ihr Pferd am Boden und im Sattel richtig zu gymnastizieren, und ihn mental und emotional zu fordern. Jetzt, im Alter von 20 Jahren ist er topfit und ein echter Partner in allen Situationen.

Das Pferd "Beryl" vor der Ausbildung mit Sieglinde Aumayer 2007.


Das Pferd "Beryl"im Sommer 2012.


Ich freue mich, ihren Werdegang so lange miterleben und beeinflussen zu dürfen. Elisabeth ist Parelli Level 4 Absolventin, angehende Parelli Instruktorin und Cranio Sacral Therapeutin und hilft euch gerne mit euren Pferden.

Samstag, 28. Juni 2014

Parelli Seven Games




Die Seven Games...

Die Seven Games stellen einen der grössten Durchbrüche im Vermitteln der Kommunikation zwischen Mensch und Pferd dar. Sie sind ein systematischer Weg und basieren auf den gleichen Spielen, die Pferde untereinander benutzen, um Freundschaft und Dominanz zu etablieren. Das Pferd, das die Spiele stets "gewinnt" wird zum Alpha-Tier der Herde. Wir müssen lernen, wie wir Alpha in unserer kleinen Herde mit unserem Pferd werden. Dazu verwenden wir die gleichen Strategien wie Pferde und distanzieren uns von Gewalt, Aggression und Einschüchterung. Pferde sind geborene "Nachläufer". Sie suchen natürliche Anführer. Unter guter Führung verlieren sie ihre Furcht, werden ruhiger, vertrauensvoller und aufmerksamer.

Bevor du dich je auf einen Pferderücken schwingst, solltest du das Pferd richtig kennenlernen. Der Mythos, ein Pferd einfach zu satteln und aufzusteigen, bringt so viele Menschen in grosse Schwierigkeiten.


Das Pferd hat ein "Recht" dazu, dich in Schwirigkeiten zu bringen, wenn es dich nicht gut genug kennt, oder wenn es mit der Art und Weise, wie du es behandelst, nicht einverstanden ist. Steige nicht einfach auf! Schaffe zuerst eine Beziehung. Du brauchst eine Verbindung mit deinem Pferd, sein Verständnis und seine Akzeptanz. Du brauchst eine Sprache, durch die du kommunizieren kannst und verstanden wirst.

Du bist dafür verantwortlich, deines Pferdes Führer zu werden. Du lehrst dein Pferd ruhiger, schlauer, mutiger und athletischer zu werden, deiner Einschätzung der Dinge zu vertrauen, alles widerstandslos auszuprobieren, wozu du es aufforderst, jeder Art von Druck zu weichen und jeder Art von Druck zu folgen, sich mit Hindernissen auseinanderzusetzen, seitwärts zu gehen und mit Leichtigkeit rückwärts zu gehen.

Die Seven Games werden dir helfen, all dies zu erreichen und noch mehr: Sie dienen auch als Diagnose-System. Sie spüren die Löcher in der Entwicklung deines Pferdes auf und helfen dir dabei zu verstehen, wieso es diese Löcher gibt, und wie du sie stopfen kannst.

Egal, was du mit deinem Pferd machst: Es ist immer eines der Seven Games oder eine Kombination aus ihnen. Wenn du alle sieben sehr gut beherrschst und zwar so gut, dass sogar dein Pferd beeindruckt ist, gibt es für dich keine Grenzen, in dem was du alles mit deinem Pferd tun oder lernen kannst. Du brauchst dazu nur noch die Zeit, die Einstellung und den Pfad.

Ich habe jedem Spiel eine Nummer zugeordnet, da es anfangs - während der Lernphase für dich und dein Pferd - wichtig ist, sie in dieser Reihenfolge zu spielen.

Die ersten drei Spiele sind die "Basisspiele". Sie sind vergleichbar mit dem Alphabet.





Das Friendly Game #1

Dieses Spiel überzeugt dein Pferd davon, dass du dich nicht wie ein Raubtier verhalten wirst und dass es dir vertrauen kann. Es ist dir wichtig, sein Vertrauen zu gewinnen und es freundlich an seinem ganzen Körper berühren zu dürfen. Jeder Körperteil, an dem es sich nicht berühren lässt, gibt dir Aufschluss über sein Misstrauen. Durch Annäherung und Rückzug und ohne jeglichen Zwang wirst du erreichen, jeden Millimeter seines Körpers berühren zu dürfen - und dein Pferd wird es sogar geniessen. Dann kannst du es steigern und Seile, Stöcke, Plastiktüten und Mäntel (alle denkbaren und undenkbaren Gegenstände) einsetzen, um deinem Pferd zu helfen, mutiger, vertrauensvoller und weniger skeptisch zu werden. Die Schlüssel dazu sind: Lächeln, Rythmus, Annäherung und Rückzug, Desensibilisierung.


Das Porcupine Game #2

Mit diesem Spiel lehrst du dein Pferd, einem Gefühl zu folgen und dem Druck deiner Fingerspitzen oder des Carrot Sticks zu weichen. Es bereitet das Pferd darauf vor, auf den durch Gefühl übermittelten Druck der Zügel, der Trense, der Beine usw. zu antworten. Das Gefühl des Drucks ist konstant (nicht stossend-stechend), mit steigender Intensität, bis das Pferd antwortet. Schon bei der kleinsten richtigen Reaktion hört der Druck augenblicklich auf. Er wird in Vier Phasen angebracht, wobei er in jeder Phase kontinuierlich wächst. Der Druck lässt nur dann nach, wenn das Pferd antwortet. Das Pferd lernt also durch das Loslassen, dass es die richtige Bewegung gemacht hat. Belohne auch den geringsten Versuch mit augenblicklichem Loslassen, Streicheln (Friendly Game #1) und einem Lächeln.
Lehre das Porcupine Game #2 in allen Zonen. Die Schlüssel dazu: Konzentrierter Blick, stetiger Druck, Vier Phasen.


Das Driving Game #3

Dieses Spiel lehrt dein Pferd, einem Vorschlag zu folgen, ohne dass du es berührst. Es wird aus immer grösseren Entfernungen gespielt, je weiter du im Programm vorankommst. Wieder sind die Vier Phasen wichtig, ohne den Rythmus zu verändern. Sobald das Pferd antwortet, entspanne dich und lächle. Es erinnert ein wenig an "konstruktives Scheuen", allerdings darf das Pferd dabei keine Angst haben. Lerne, dein Pferd in alle Richtungen zu bewegen, indem du die Zonen benutzt. Die Schlüssel: konzentrierter Blick, Rythmus, Vier Phasen


Die nächsten vier Spiele sind "Zweckspiele". Da du ja nun die "Alphabetspiele" schon kennst, kannst du sie zu "Worten" und "Sätzen" kombinieren und eine Sprache bilden.


Das Yo-Yo Game #4


Schicke das Pferd rückwärts, indem du das 3,7m Seil "schüttelst". Hole es wieder auf einer geraden Linie zu dir heran, indem du das Seil "kämmst". Wende wieder vier Phasen an.
Spiele das Yo-Yo zuerst auf ebenem Boden. Sobald es besser wird, werde herausfordender und spiele es auch auf unebenenem Gelände, schneller, über eine Stange oder einen Baumstamm oder am längeren Seil.
Auf diese Weise lernt dein Pferd, dich beim Führen nicht zu überrennen, sich in seinen Bewegungen zu tragen und Aufrichtung. Ausserdem wirkt es dem Vorwärtsstürmen entgegen, verbessert das Anhalten und entwickelt Sliding Stops.
Die Schlüssel: gerade Linien, positive Antworten, Phantasie


Das Circling Game #5

Verwechsle das Circling Game #5 nicht mit Longieren! Beim Longieren wird das Pferd in unzähligen, sinnlosen Zirkeln herum und herum geschickt. Dagegen stimuliert das Circling Game #5 das Pferd mental, emotional und physisch, und es lernt, mit dir verbunden zu bleiben. Das Seil ist dabei weich und verbessert die mentale Verbindung mit dem Pferd. Ausserdem wird ein positives Muster zu Zirkeln und Kurven gefördert. Das Spiel besteht aus drei Teilen: dem Senden, dem Erlauben und dem Hereinholen. Nachdem du dein Pferd auf den Zirkel geschickt hast, entspanne dich und lass es in Ruhe. Lächle, und gib dir das Seil hinter deinem Rücken durch. So gibst du dem Pferd die Möglichkeit, selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen, in Bewegung zu bleiben. Widerstehe der Versuchung, dein Pferd bei jedem Schritt schnalzend anzutreiben, da es nur abstumpft.

Frage dein Pferd für mindestens zwei und höchstens vier Runden. Mehr Zirkel verbessern zwar die physische Fitness des Pferdes, schaden aber auf Dauer seinem Gemüt. Ich benutze alle Seven Games, um die physische, mentale und emotionale Fitness des Pferdes zu verbessern.

Das Weichen der Hinterhand (Disengagement) ist sehr wichtig. Du löst (disengage) die Hinterhand beim Hereinholen. (Wir lassen das Pferd erst im Level 2 auf der Zirkellinie anhalten. Jetzt möchtest du, dass es zu dir kommt.) Auf diese Weise kontrollierst du dein Pferd - mental, emotional und physisch.
Die Schlüssel: Drei Teile: Das Senden, das Erlauben, das Hereinholen, Vier Phasen, Verantwortung des Pferdes.


Das Sideways Game #6

Dieses Spiel handelt von Seitwärts. Es geht darum, das Pferd zu lehren, leicht und gleich gut nach rechts und links seitwärts zu gehen. Dass dein Pferd sich athletisch seitwärts bewegen kann ist aus mehreren Gründen wichtig: Aufrichtung, für Galoppwechsel und Spins und als Ausgleich für "Vorwärtsstürmer" (z.B. ehemalige Rennpferde!). Beginne langsam und richtig und benutze einen Zaun oder eine Bande, um die Vorwärtsbewegung zu begrenzen (du wirst dieses Spiel ohne Zaun im Level 2 lernen).
Die Schlüssel: langes Seil, Zone 1 und Zone 4, Vier Phasen


Das Squeeze Game #7

Pferde haben von Natur aus Platzangst. Sie fürchten jede Art von engen und kleinen Räumen, da diese für Fluchttiere eine Katastrophe repräsentieren. Das Squeeze Game #7 macht dein Pferd ruhiger und mutiger, es lernt, ohne Aufregung durch Engpässe zu gehen. Beginne mit einem breiten Engpass und wenn das Pferd mehr Vertrauen gewinnt, verkleinere ihn nach und nach. Verenge ihn bis auf ca. 1m, vergleichbar mit dem Stellplatz eines Pferdeanhängers.
Das Prinzip des Squeeze Game #7 kannst du nutzen, um das Pferd zu lehren zu springen, in Waschplätze, Startboxen, Roping Boxen oder natürlich in Anhänger zu gehen, Gurtenzwang zu überwinden...
Die Schlüssel: Gehe rückwärts, beginne mit einem breiten Engpass, Vier Phasen, praktische Herausforderungen und Anwendungen.





Quelle: Level 1 Homestudy Program, Partnership


Donnerstag, 4. Oktober 2012

Feedback Sylvia Machatschek & weitere Teilnehmer

Level 1 Online Kurs vom 7. und 8. September 2012


Am 7. und 8.9.12 haben wir bei strahlendem Sonnenschein unter der fachkundigen und geduldigen Anleitung von Sieglinde Aumayer mit unseren Pferden am Reiterhof Wagnermühle die ersten Parelli-Schritte gewagt. Was haben wir uns aus den zwei Tagen mitgenommen?

  • Parelli ist erst einmal Selbstkontrolle, die Pferdekontrolle ergibt sich daraus. 
  • Ich fordere meinen persönlichen Freiraum ein, wenn nötig auch mit Nachdruck. 
  • Mein Abstand ist meine Sicherheit. 
  • M&M  (Moment und Menge): im richtigen Moment in der richtigen Dosierung korrigieren und belohnen. 
  • Vertraue deinem Pferd! Wenn du es ihm richtig mitteilst, kennt und macht es seinen Job! 
  • Übung & Abwechslung ist die Garantie für Erfolg.

Zum Ende der zwei Tage haben wir es „gewagt“ unsere Pferde auch in den Kontakt mit dem dunklen, engen Hänger zu bringen. Und siehe da, auch die furchtsamsten Exemplare, die sonst auf 10 Meter nicht an das Ungetüm zu bringen sind, standen entspannt auf der Rampe und beschnüffelten es interessiert. Ein wirklich gelungener und mutmachender Abschluss, der uns und unseren Pferden Appetit aufs Weiterspielen gemacht hat…
Karin, Sonja, Karina, Sabine, Sylvia, Marlis & Siegfried